/

Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik entwickelt neues Hochwassermodell

Mittwoch, 19. September 2018

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Häufigkeit und Intensität von Hochwassern auch in Europa merkbar gestiegen. Um im Akutfall wirkungsvolle Schutzmaßnahmen oder gar Evakuierungen ausführen zu können, bedarf es rechtzeitiger und verläßlicher Vorhersagemethoden.

Vor diesem Hintergrund wurde am Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik ein neues statistisches Modell entwickelt, das vorhersagt, wie wahrscheinlich extreme Hochwasserereignisse in Deutschland sind. Anders als in früheren Modellen unterscheiden Prof. Schumann und sein Team drei Typen von Hochwasser mit verschiedenen Ursachen, etwa Starkregen oder Dauerregen.

Als Grundlage erhielten sie von den jeweiligen Landesämtern Aufzeichnungen der Pegelstände bestimmter Flüsse und setzten diese mit meteorologischen Daten des Deutschen Wetterdienstes zum gleichen Zeitpunkt in Beziehung. So erhielten sie eine Statistik, welche Wetterereignisse welche Effekte in den Flüssen auslösen, und können darauf basierend Aussagen zum Hochwasserrisiko für die Zukunft ableiten.

Weitere Einzelheiten zum Modell finden sich in der kommenden Ausgabe des Wissenschaftsmagazins RUBIN, das am 2.11.2018 in Druckform erscheint. Der vollständige Artikel kann bereits hier online gelesen werden.