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Erfolge bei der Verlängerung von NRW-Forschungskollegs beide mit Beteiligung der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der RUB

Dienstag, 8. Januar 2019

Im August gab Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen die weitere Förderung von sechs NRW-Forschungskollegs bekannt. Zwei davon sind UA Ruhr-Forschungskollegs, die sich über die weitere Förderung für dreieinhalb Jahre freuen konnten („Future Water – Globale Wasserforschung in der Metropole Ruhr“ und „Energieeffizienz im Quartier“). Ab 2019 erhalten die Kollegs für weitere dreieinhalb Jahre jeweils 2,2 Millionen Euro. An beiden Kollegs ist die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften beteiligt.

FUTURE WATER – Globale Wasserforschung in der Metropole Ruhr

„Future Water – Globale Wasserforschung in der Metropole Ruhr“ wird vom UDE-Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) koordiniert (Prof. Dr. rer.nat. Torsten Schmidt). Promovierende der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum (u.a. Prof. Dr.-Ing. Marc Wichern, Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik) forschen zu Themen wie Abwasserentsorgung, Gewässerrenaturierung oder genaueren Testverfahren zur Bestimmung von Krankheitserregern. Die Promovierenden werden standortübergreifend betreut. Zusätzlich gibt es für jede Doktorarbeit einen Praxismentor, beispielsweise von der Emschergenossenschaft, dem Ruhrverband oder der Dr. Pecher AG. In der zweiten Förderphase liegt der thematische Schwerpunkt auf dem Regenwassermanagement.


ENERGIEEFFIZIENZ IM QUARTIER - Nachhaltige Energiesysteme im Quartier

Am Forschungskolleg „Energieeffizienz im Quartier“ beteiligen sich unter der Leitung der RWTH Aachen (Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher) ebenfalls die UDE, TUD und die RUB (u.a. Prof. Dr.-Ing. Annette Hafner, Ressourceneffizientes Bauen). Nachdem bei der Energieeffizienz lange Zeit Einzelgebäude im Fokusstanden werden nun vermehrt auf Quartiersebene große Potenziale für energetische und wirtschaftliche Einsparmöglichkeiten gesehen – etwa durch die gemeinsame Nutzung von Heizanlagen oder durch abgestimmte Sanierungsmaßnahmen. Die Promovierenden gehen u.a. am Beispiel von Quartieren im sich wandelnden Ruhrgebiet der Frage nach, wie sich die Energieeffizienz im Quartier steigern lässt. Beleuchtet werden dabei technische, baulich-räumliche, wirtschaftliche, juristische und soziale Aspekte.