Individualität im Großen – Ähnlichkeit im Kleinen: Neues DFG-Schwerpunktprogramm an der Fakultät B+U

Bauen unabhängig vom Wetter und anderen langen Bauzeiten geschuldeten Beeinträchtigungen - ein Zukunftsmodell, für das nun am Lehrstuhl für Massivbau ein Schwerpunktprogramm eingerichtet wird.

Kernidee des von der DFG geförderten Vorhabens zum Thema "Adaptive Modulbauweisen mit Fließfertigungsmethoden - Präzisionsschnellbau der Zukunft" ist es, individuelle Baustrukturen auf skalierbare Grundmodule zurückzuführen und durch seriengefertigte Module aus Hochleistungswerkstoffen schneller, präziser und ressourcenschonender zu bauen. Der gesamte Entwurfs-, Fertigungs- und Montageprozess soll digital unterstützt werden, was eine disziplinenübergreifende Kooperation von strukturbezogenem Betonbau, Fertigungstechnik, Informatik und Mathematik erforderlich macht. Dabei beruht das Schwerpunktprogramm nicht nur auf der Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche, sondern auch auf der überregionalen Vernetzung unterschiedlicher Forschungsinstitutionen: Neben Forschern der RUB waren an seiner Initiierung Wissenschaftler aus Karlsruhe und Dresden beteiligt. Das Programm ist auf zweimal drei Jahre angelegt. Es wird von Prof. Dr.-Ing. Mark (Lehrstuhl für Massivbau) koordiniert; Mitinitiator ist Prof. Dr.-Ing. Markus König (Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen).

Zum Weiterlesen:

Presseinformation des RUB Newsportals

Pressemitteilung der DFG