Berufliche Praxis: Projektwettbewerb „Entwurf eines Hangargebäudes“

Berufliche Praxis: Projektwettbewerb „Entwurf eines Hangargebäudes“

Dienstag, 11. April 2017

Studierende des Kurses „Technical English“ stellten im Rahmen eines Projektwettbewerbs am 13. Februar ihre Entwürfe eines Hangargebäudes für einen Verkehrsflughafen im Ruhrgebiet vor – in englischer Sprache. So konnten sie Gelerntes an einer praktischen Aufgabe erproben und umsetzen und zugleich ihr Technisches-Englisch vor der Kurslehrerin Karin Schmidt, Sprachlehrerin der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und Pilotin, und einer prominent besetzten Jury unter Beweis stellen.

Für die Jury des Wettbewerbs konnte Karin Schmidt namhafte Experten gewinnen: Dipl.-Kfm. Peter Nikolaus Fries, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Alto General Aviation Services GmbH, lobte für die besten Präsentationen Preisgelder aus. Dipl.-Ing. Michael Eckert (Architekten EckertHarms) und Fluglehrer Elmar Bomholt (Flughafen Marl-Loenmühle und Borkenberge) waren weitere externe Mitglieder der Runde der Entscheider. Diese wurde durch folgende Experten der Ruhr-Universität komplementiert: Prof. Dr.-Ing. habil. Tom Schanz (Lehrstuhlinhaber Grundbau-, Boden- und Felsmechanik), Dr. Ulrike Schulte (Dekanatsgeschäftsführerin der Fakultät B+U), Dr.-Ing. Diethard König (Lehrstuhl für Grundbau-, Boden- und Felsmechanik), Dr.-Ing. Mark Alexander Ahrens (Lehrstuhl für Massivbau), Dr.-Ing. Rebekka Winkler (Lehrstuhl für Stahl-, Leicht- und Verbundbau) und Dr. Baoquan Song (Institut für Archäologische Wissenschaften);

Die Projektaufgabe „Entwurf eines Flugzeughangars“ gab den Studentinnen und Studenten vor, in Ingenieurbüro-Teams für ein international agierendes Unternehmen ein Hangargebäude mit hohem Wiedererkennungswert zu bauen. Der fiktive Betreiber und Eigentümer von business jets stellte darüber hinaus weitere Anforderungen, die einem kombinierten Hangar-Bürogebäude genügen müssen, und gab festgelegte Flächenmaße vor.
Die Studierenden setzten diese Aufgabe in sechs Gruppen zu je drei bis sechs Personen um und überzeugten die Jury sowie die zahlreichen Gäste der Veranstaltung mit souveränen Präsentationen und plausiblen Konzepten: neben einzigartiger Architektur wurden konkrete Standortvorschläge, Materialwahl, Gebäudezuschnitt und effizienter Ressourcenverbrauch begründet; doch auch wenn es ein knappes Rennen war, musste ein Sieger gekürt werden: Gruppe zwei, bestehend aus Felix Clauß, Anna-Lena Bours und Lisa Pieper, entschied den Wettbewerb für sich und konnte sich neben dem Preisgeld über einen Freiflug mit Karin Schmidt freuen. Doch es sollte niemand leer ausgehen, da jede Gruppe eine Belohnung von 100 Euro erhielt.

Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die Wiederholung des Kurses „Technical English“ im Sommersemester, in dem die Studierenden eine neue, spannende Aufgabenstellung zu meistern haben!