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Im Rahmen der Eröffnung des Tunnels betonte Dobrindt besonders die Bedeutung der digitalen Planung für zukünftige Großbauprojekte in Deutschland. Mit dem BIM-Pilotprojekt würde "Pionierarbeit geleistet und der Sprung zum digitalen Planen und Bauen 4.0 genommen", so Dobrindt. Die Baustelle wird so "zur intelligenten Datencloud – mit neuer Datenqualität, enger Vernetzung aller Akteure, mehr Transparenz und Effizienz sowie einem Projekt-Controlling in Echtzeit." Dadurch würden Risiken minimiert und ein "besseres, schnelleres und billigeres Bauen" ermöglicht.

Der Tunnel in Rastatt hat eine Länge von 4,2 km, er ist Teil der 182 Kilometer langen Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel (Rheintalbahn). Gebaut werden zwei eingleisige Hochgeschwindigkeitsröhren. Der Bund investiert rund 450 Millionen Euro. Durch den Tunnel werden Fahrzeiten verkürzt und die Lärmbelastung für Rastatt reduziert. Der Tunnel soll 2022 in Betrieb gehen.


Zum Weiterlesen:
http://bis.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2016/073-dobrindt-tunnel-rastatt.html