Pressemitteilung

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Prof.em. Dr.-Ing.habil. Dr.-Ing.E.h. Dietrich Hartmann, vormals Lehrstuhlinhaber für „Ingenieurinformatik im Bauwesen“, wurde als Berater und Mitglied in die Arbeitsgruppe „Additive Fertigung und 3D-Fertigungsautomaten“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) berufen.
Kernaufgabe der Leopoldina ist es, mit unabhängigen und wissenschaftsbasierten Stellungnahmen – in Zusammenarbeit mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften sowie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – den aktuellen Wissensstand einer innovativen Wissenschaftsdisziplin verständlich darzustellen und Handlungsoptionen für Politik und Gesellschaft aufzuzeigen.

Die Berufung von Prof. Hartmann, derzeit auch Vizepräsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (Düsseldorf) sowie Mitglied in der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Berlin/München), erfolgte u.a. aufgrund seiner international sichtbaren wissenschaftlichen Tätigkeit in der Ingenieurinformatik, in der Strukturmechanik bzw. Strukturoptimierung sowie wegen seiner Reputation im Bereich des Computational Engineering, der Computational Intelligence und – seit einigen Jahren – des Life Cycle Managements technischer Systeme und Prozesse.
Den Schwerpunkt seiner Beratungsleistung innerhalb der Leopoldina-Arbeitsgruppe sieht Prof. Hartmann vor allem darin, die neuesten Forschungsergebnisse des computergestützten Contour Craftings, eine auf Herstellungsrobotern basierende Weiterentwicklung der 3D-Drucktechnolgie mit Anwendung im Bauwesen, einzubringen. In Verbindung mit numerischen Simulationsmethoden (z.B. Finite Elemente Analysen und Mehrkörpermodellen) des – von modernen Sensorsystemen überwachten – neuartigen Fertigungsprozesses eröffnen sich vielfältige Chancen für das Bauen, zugleich auch neue Herausforderungen für die Zukunft in den Bauingenieur- und Umweltingenieurwissenschaften.