Vizepräsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK) in Düsseldorf

Vizepräsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK) in Düsseldorf

Prof. Hartmann zum Vizepräsidenten der NRW Akademie der Wissenschaften und der Künste gewählt.


Seit Januar dieses Jahres ist Prof.em. Dr.-Ing.habil. Dr.-Ing.E.h. Dietrich Hartmann, bis 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Ingenieurinformatik im Bauwesen, Vizepräsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK) in Düsseldorf. Als Vizepräsident ist er auch zugleich neuer Sekretar der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften der Akademie. In das Sekretarsamt wurde er im letzten November von den ordentlichen Mitgliedern der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften für drei Jahre gewählt. Damit löst er den ebenfalls an der Ruhr-Universität Bochum lange Zeit tätigen Amtsvorgänger, Prof. Dr.-Ing. habil. Helmut Ermert aus der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, ab.

Klassensitzung in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist ein Zusammen-schluss führender Forscher des Landes Nordrhein-Westfalens. Zu ihren Hauptaufgaben gehört die interdisziplinäre Pflege des wissenschaftlichen Gedankenaustausches; die Akademie ist zudem eng mit wissenschaftlichen und künstlerischen Einrichtungen sowie mit namhaften Wissenschaftlern des In- und Auslands verknüpft.
Hierdurch ist es möglich, komplexe naturwissenschaftliche, technische, ökonomische, aber auch ethische Probleme und Fragestellungen mit Aktualitätsbezug aufzugreifen, zu analysieren, zu diskutieren und Entscheidungen in Politik und Gesellschaft maßgeblich mit vorzubereiten. Die Akademie konzipiert und betreut traditionell auch langfristige Forschungsvorhaben des Landes NRW: Zum Teil haben sich diese in der Folge zu selbständigen Großforschungseinrichtungen entwickelt haben, darunter sind zum Beispiel das Forschungszentrum Jülich oder das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit einigen Jahren hat sich die Akademie der nachhaltigen Förderung exzellenter junger Wissenschaftler in NRW verschrieben; so wurde mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Mercator das Junge Kolleg gegründet, in das – über den Auswahlausschuss der Akademie – bis zu maximal 30 herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen für jeweils vier Jahre berufen werden können. Erwähnenswert ist des Weiteren, dass mehrere Fakultäten der Ruhr-Universität Bochum einen nicht unerheblichen Teil der gesamten Anzahl der ordentlichen Akademiemitglieder stellen. Unsere eigene Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, war dabei seit Bestehen der Akademie – und ist es auch heute noch – überproportional stark im Bereich der Ingenieurwissenschaften vertreten: Nach den beiden mittlerweile verstorbenen Mitgliedern Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing.E.h. Karl-Heinz Roik (Lehrstuhl für Stahlbau) und Prof. Dr.-Ing. Hans Ludwig Jessberger (Lehrstuhl für Grundbau und Bodenmechanik) wurde Prof. Dietrich Hartmann 1995 als ordentliches Mitglied in die Akademie berufen, seit 2010 ist auch Prof. Dr. techn. Günther Meschke (Lehrstuhl für Statik und Dynamik) ordentliches Mitglied der Akademie.